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Amerika, wir müssen reden!

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Amerika, wir müssen reden!
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  • Amerika, wir müssen reden!

    No Kings - No Wars

    30.03.2026 | 36 Min.
    Krieg gegen den Iran, Blockade der Straße von Hormus, steigende Spritpreise. Gleichzeitig droht wegen des Government Shutdowns Chaos vor Ostern. Weil viele Beamte schon seit Wochen kein Gehalt bekommen, fehlt es beispielsweise an den Flughäfen an Sicherheitspersonal, und es gibt immer öfter lange Schlangen. In einem innenpolitischen Deep Dive erklären Jiffer und Ingo, warum das Land blockiert ist - ausgerechnet vor der "Spring-Break"-Reisesaison.
    Ingo meldet sich mit einem gemischten Stimmungsbild in dieser Folge aus dem sonnigen New York, von einem Roadtrip quer durch die USA. Dort dreht er zur FIFA-WM 2026 die ARD-Doku "Spielfeld der Macht". Dabei geht es auch um die Frage, wie US-Präsident Trump den World Cup für seine politischen Ziele instrumentalisieren könnte. Am Wochenende kam es wieder zu zahlreichen "No Kings“-Protesten, bei denen es auch um den Krieg gegen den Iran ging. Ingo bezweifelt zwar, dass die Proteste irgendeinen Effekt haben. Sie seien insgesamt "ein Outlet für Frust und Unzufriedenheit und ein Zeichen für Ablehnung dessen, was gerade passiert".

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Mailt an [email protected]!

    "No Kings"-Demos in den USA
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/nokings-proteste-trump-100.html

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    Podcast-Tipp: Sport inside - Dein Deep Dive in den Sport
    https://1.ard.de/sport_inside_podcast

    Folge: "Wie Trump und Infantino die WM 2026 politisch nutzen":
    https://1.ard.de/SportInside_Trump_und_Infantino
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    Trumps Zick-Zack-Kurs im Irankrieg

    23.03.2026 | 33 Min.
    Donald Trump hat der iranischen Regierung ein Ultimatum gestellt: Es läuft am Dienstag um 0:44 Uhr Mitteleuropäischer Zeit ab. Bis dahin müsse die Straße von Hormus wieder frei sein, sonst würden iranische Kraftwerke bombardiert. Die Blockade des wichtigen Seewegs beweist, dass auch die stärkste Militärmacht der Welt an geopolitische Grenzen stößt: "Das ist ein ganz interessanter Punkt", findet Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni, "dass selbst die USA, so autonom sie sich sehen unter Trump und so unabhängig in einer globalisierten Welt, dass selbst die USA da an Grenzen kommen."
    Dass es nach der Forderung zur Unterstützung ausschließlich Ablehnung durch die Europäer gab, kann Jiffer Bourguignon verstehen. Dennoch trauert sie einer weiteren Chance nach, die transatlantische Partnerschaft neu zu festigen und zu zeigen "wir sind Partner, wir schätzen die Partnerschaft. Auch wenn die USA in der letzten Zeit mehrfach gezeigt haben, dass die Partnerschaft keine Priorität hat."
    Jiffer und Ingo sind sich einig, dass Trumps Krieg gegen Iran vor allem von Israels Premierminister Netanjahu forciert wurde und dass es inzwischen deutliche Belege für Uneinigkeit unter den Militär- und Geheimdienstexperten auch im Trump-Lager über den Sinn der andauernden Militäraktion gibt. Und dass die Folgen noch lange für alle zu spüren sein werden, in den USA und auch im Rest der Welt.

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    Trump stellt Iran Ultimatum zur Straße von Hormus https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-iran-ultimatum-100.html

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    Podcast-Tipp: 15 Minuten - Der tagesschau-Podcast am Morgen
    https://1.ard.de/15Minuten
  • Amerika, wir müssen reden!

    Zwischen Krieg und Kino

    16.03.2026 | 36 Min.
    Der Krieg gegen Iran geht in die dritte Woche und noch immer ist unklar, welche Strategie Donald Trump verfolgt. "Trump sagt, er werde wissen, wann der Einsatz endet, nämlich wenn er es ‚in seinen Knochen fühlt‘. Also entscheidet er wieder mal nach Bauchgefühl", meint Jiffer Bourguignon.
    "Das Regime in Iran mit schwerstem Bombardement irgendwie in die Knie zu zwingen, damit sich dort etwas verändert - entweder war das naiv oder Wunschdenken", sagt Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni.
    Jetzt versucht Trump offenbar, andere Staaten stärker einzubinden. Die Passage durch die strategisch wichtige Straße von Hormus soll gesichert werden und dafür sollen auch Verbündete Verantwortung übernehmen. Vor allem die NATO setzt Trump unter Druck. In einem Interview erklärte er: Wenn es "keine Reaktion gibt oder die Reaktion negativ ausfällt, dann wird das sehr schlecht für die Zukunft der NATO sein".
    Für Jiffer Bourguignon ist klar: Hinter dieser Drohkulisse stehen nicht nur militärische Überlegungen, sondern auch wirtschaftlicher Druck im eigenen Land. "Nicht nur die Spritpreise steigen - auch Lebensmittelpreise werden folgen. Vielleicht nicht sofort, aber in den kommenden Monaten. Und das alles in einem Wahlkampfjahr".
    Der Krieg hat also längst Folgen weit über den Nahen Osten hinaus: steigende Energiepreise, wirtschaftliche Unsicherheit und eine wachsende Debatte in den USA selbst darüber, ob der Einsatz das Land wirklich sicherer macht.
    Zum Schluss der Folge richten Ingo und Jiffer den Blick auf die Oscar-Verleihung in Hollywood und den preisgekrönten Dokumentarfilm "Mr. Nobody against Putin". Der Film erzählt, wie ein einzelner Mensch versucht, sich gegen ein autoritäres System zu stellen und welche Verantwortung jeder Einzelne trägt.
    "Zum Glück ist selbst ein Niemand mächtiger, als man denkt", fasst Jiffer die Botschaft des Films zusammen. Eine Erinnerung daran, dass politische Entwicklungen nicht nur von Regierungen abhängen - sondern auch vom Mut Einzelner.

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    Wer würde Schiffe in der Straße von Hormus schützen?
    https://www.tagesschau.de/ausland/asien/trump-hormus-weitere-staaten-100.html

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    Podcast-Tipp: PlusMinus mehr als nur Wirtschaft mit Anna Planken
    https://1.ard.de/plusminus
  • Amerika, wir müssen reden!

    Trumps Golfkrieg

    09.03.2026 | 29 Min.
    Jiffer und Ingo haben frei und verfolgen den Krieg im Nahen Osten während der Hamburger Ferien. Für die beiden Hosts übernimmt Philipp Abresch vom Weltspiegel-Podcast die aktuelle Folge. Er spricht mit der Fernsehkorrespondentin Gudrun Engel, die im Weißen Haus die Pressekonferenzen mit Donald Trump besucht. „Ich glaube, er weiß selbst nicht so richtig, wie er wieder rauskommt“, fasst die Leiterin des ARD-Studios in Washington die Unsicherheit rund um Trumps Strategie zusammen. Trump selbst behauptet, dieser Krieg würde noch ein paar Wochen dauern. „Aus dem Pentagon hören wir, sie stellen sich darauf ein, dass es September werden könnte“, berichtet Gudrun Engel und beschreibt mit Blick auf die nächsten Wahlen im Herbst, wie die Stimmung in den USA zwischen einer kriegsmüden Mehrheit und loyalen Unterstützern schwankt. Im Moment ist sie unterwegs in Pennsylvania für eine Recherche und hat dort auch die Preisschilder an der Tankstelle fotografiert. In den USA kostet eine Gallone Diesel 4,95 Dollar, das sind etwa 1,25 Euro für knapp 1 Liter. „Das wird niemanden in den USA freuen, der ein Auto fährt“, so die Einschätzung von Gudrun. Gleichzeitig versucht Trump, die Bevölkerung zu beruhigen, und erklärt, dass die Preise wieder runtergehen würden.

    Zweifel an US-Begründung für Iran-Angriff
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-begruendung-irankrieg-100.html

    In eigener Sache: Die ARD Audiothek heißt ab Mitte März 2026 ARD Sounds. Der Name ist neu und alles, was ihr am Hören liebst, wird noch besser: Radio, Podcasts, Livestreams und Hörspiele an einem Ort – für euren Alltag, unterwegs oder zu Hause. Eure Inhalte, Abos und persönlichen Einstellungen bleiben erhalten und werden automatisch in ARD Sounds übernommen. Das müsst ihr wissen:
    https://hilfe.ard.de/audiothek/ueber-die-mediathek-at/ard-audiothek-wird-zu-ard-sounds/

    Weltspiegel Podcast zur Lage im Iran
    https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp

    11KM: der tagesschau-Podcast über Iran und USA - von Partnern zu Feinden
    https://1.ard.de/11KM_Podcast
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    Trumps "Epische Wut" trifft Iran

    02.03.2026 | 48 Min.
    Die USA und Israel haben ab Samstag massive Angriffe gegen den Iran gestartet. Seit Wochen war über diesen Militäreinsatz spekuliert worden. Der Schock war dennoch groß, denn die Auswirkungen eines solchen Kriegs sind nicht abzusehen: Im Nahen Osten könnte ein Flächenbrand entstehen, die Weltwirtschaft könnte einbrechen und Trump selbst einen hohen Preis bezahlen. Schon jetzt hat es auf beiden Seiten Tote gegeben. Trump sagte, er wolle den Iran angreifen, bis alle Ziele erfüllt sind. Doch was genau will der US-Präsident im Iran?

    Diese Frage versuchen Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon in dieser Podcast-Folge gemeinsam mit Kai Küstner, dem Co-Host des Podcasts „Streitkräfte und Strategien“, zu beantworten. Natürlich will Trump das iranische Atom- und Raketenprogramm zerstören, sagt Ingo. Und er will das Mullah-Regime stürzen, ohne jedoch zu wissen, wer zukünftig die Macht im Iran übernehmen soll.

    Kai Küstner meint, dass die Gelegenheit für Trump und den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu für Angriffe günstig war, da der Iran – unter anderem durch den „12-Tage-Krieg“ im vergangenen Jahr - geschwächt war. Jiffer hält es auch für möglich, dass Trump persönliche Gründe hatte. Schließlich hatten ihm die Iraner nach dem US-Attentat auf den iranischen General Soleimani persönlich gedroht. Vielleicht, sagt Jiffer, wollte Trump sogar von den Epstein-Files ablenken.

    Der Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni sieht nun innenpolitische Probleme auf Trump zukommen: Trumps MAGA-Basis sei in der Kriegsfrage gespalten. Die eine Seite sage, sie wollte nicht, dass die USA sich in kriegerischen Konflikten im Ausland engagierten. Die andere Seite sage, dies sei auch „America First“, auf diese Weise die US-Interessen in der Welt zu vertreten.

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    Kommentar zur Iran-Eskalation: Es gibt kein klares strategisches Ziel:
    https://www.tagesschau.de/kommentar/angriff-auf-iran-100.html

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    https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html

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    Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien - Krieg im Nahen Osten (mit Bente Scheller):
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:98098fae1e409993/

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Über Amerika, wir müssen reden!

Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben Familie und viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Das Rekord-Tempo und die weitreichenden Umbrüche, mit denen US-Präsident Donald Trump gerade die amerikanische Demokratie auf den Kopf stellt, betreffen die beiden daher persönlich. Ingo und Jiffer beobachten und analysieren die aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und welche Auswirkungen sie auch auf uns in Deutschland und Europa haben. Der Podcast erscheint jede Woche neu.
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