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Herzlich Willkommen beim Akazienzendo Podcast, hier werden wir für euch Dharma-Vorträge von Bernd Bender und unseren Gäst:innen übertragen. Akazienzendo ist ein...
Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 16. März 2025, Zen-Tag im Akazienzendo BerlinIn Zen-Praxis können wir zu der Einsicht kommen, dass unser Bewusstsein die Welt aktiv miterschafft, indem es durch Wahrnehmungen und Begriffe die Realität konstruiert. Anhand des Koans von Mazus Pfingstrose und dem Konzept der wechselseitigen Abhängigkeit versucht Bernd diese kreative Aktivität zu verdeutlichen.Support the show
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33:16
Richard Baker Roshi, Dharma-Vortrag „Gleichmut und Stille“ am 30. August 2024, veranstaltet durch Akazienzendo und Dharma Sangha, Dharma Mati Berlin
Von der Basis unserer Aufmerksamkeits-Praxis aus nähern wir uns unserer eigenen Erfahrung, und erproben das Wort „Gleichmut.“ Inwiefern korrespondiert es mit unserem Erleben, mit dem bestimmten Gefühl unseres „Aufmerksamkeit-Felds?“ Als Praktizierende wird unsere Erfahrung unser Wörterbuch.Baker Roshi fand zwei Wörter, die Kriterien beschreiben, mit denen wir überprüfen können, ob sich ein bestimmtes Wort, wie etwa „Gleichmut“, zur Beschreibung unserer Erfahrung eignet: Genährt-Sein und Vollständigkeit. Er erklärt beide durch Beispiele aus seiner Praxis mit Suzuki Roshi.Anstatt das Wort „Gleichmut“ einfach für uns zu übernehmen, schlägt Baker Roshi vor, neue, andere Wörter zu erproben und zu überprüfen, ob sie unsere Erfahrung nähren und vervollständigen. Er erfand das Wort „inner stationality“, oder innere Stationalität. Dabei denkt er an eine Bahnstation, die unbekümmert ist von dem Kommen und Gehen der Züge. Ebenso geht es ihm mit dem Kommen und Gehen der Erfahrungen. So fand er nach 50 Jahren der Praxis seine Übersetzung des Wortes „equanimity“ oder Gleichmut.Im weiteren Verlauf seines Vortrags legt Baker Roshi diese innere Stationalität des Aufmerksamkeits-Felds weiter aus und macht sie konkret. Support the show
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1:00:34
Richard Baker Roshi, Dharma-Vortrag „Ursprünglicher Geist“ am 24. Juli 2023, veranstaltet durch Akazienzendo und Dharma Sangha, Kühlaus Berlin
Baker Roshi betrachtet die lange Entfaltung seiner Zen-Praxis in Bezug auf ihre Grundlage, den ursprünglichen Geist („original mind“). Dabei beschreibt er einen Weg, auf dem die Fähigkeit wächst, zwischen den Inhalten des Geistes und dem Geist selbst zu unterscheiden. Dieser reine oder ursprüngliche Geist erlaubt es uns, lediglich zu bemerken, ohne gedanklich-konzeptuell zu erfassen („hishiryō“). Mit zunehmender Reife unserer Praxis können wir in der bemerkenden Aktivität des Geistes, dem Gewahrsein, verweilen, und unsere Identifikation mit den Inhalten und Affekten des Geistes ablegen. Baker Roshis Vortrag wird von Tatsudo Nicole Baden Roshi live übersetzt.Support the show
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51:43
Freisein in Identitäten
Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 04. August 2024, Zen-Tag im Akazienzendo BerlinIn seinem Dharma-Vortrag nimmt Bernd „Nenne mich bei meinem wahren Namen,“ ein Gedicht Thich Nhat Hanhs, zum Ausgangspunkt, um über Identität aus Zen-Buddhistischer Sicht zu sprechen. Das über Jahrtausende aufgehäufte Leiden bis hin zu Kriegen und Genoziden lässt sich unter dem Blickwinkel der Identität verständlicher machen. So zeigt sich Gewalt als etwas, das immer dann auftritt, wenn es zu einer Krise der Zuschreibungspraxis von Identität und dem Ausschluss aus derselben kommt.Jedoch können wir Identität nicht einfach überwinden. Wir brauchen Identitäten, und die unglaubliche Entfaltung, Differenzierung und Erprobung von Identitäten, die insbesondere über die letzten Jahrzehnte stattfand, ist eine enorme Errungenschaft. Mit Texten von Emily Dickinson und Arthur Rimbaud nähert sich Bernd modernen literarischen Beschreibungen von Identitätskrisen und setzt sie in Beziehung zu den Versen Thich Nhat Hanhs und Zen-Texten von Dongshan Liangjie, Dogen Zenji sowie dem Vimalakirti Sutra. Die Lehre von der Leerheit verweist darauf, dass es einen Wesenskern in uns und damit eine unveränderliche Identität nicht gibt. Dadurch gibt uns der buddhistische Pfad die Möglichkeit unsere Identitätskonzepte zu dekonstruieren und uns so mehr und mehr zu öffnen in die Fähigkeit frei in Identitäten zu sein.Support the show
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54:45
Im Schoß des Lichts ruhen (II)
Bernd Bender, Dharma-Vortrag vom 07. Juli 2024 im Akazienzendo BerlinNachdem wir uns im vergangenen Monat dem Ausspruch Keizan Zenjis vor allem unter dem Blickwinkel der alltäglichen Praxis genähert haben, macht Bernd einen neuen Anfang mit der Metapher vom Schoß des Lichts. Ausgangspunkt ist diesmal der tiefe Wunsch, noch einmal geboren zu werden in die konkrete Erfahrung, dass Kosmos und wir nicht zwei sind; dass wir in Praxis hineingeboren werden können in die Einsicht, dass diese Abtrennung, die sich für einige von uns in Isolation, Einsamkeit und Mangel ausdrückt, nicht fundamental real ist. Im Schoß sind wir nicht eins, aber auch nicht zwei. In der Praxis des Sitzens findet eine für unsere spirituelle Entwicklung nährende Aktivität statt. Diese Praxis ist unser Leben, genau jetzt.https://www.akazienzendo.de/de/spendenSupport the show
Herzlich Willkommen beim Akazienzendo Podcast, hier werden wir für euch Dharma-Vorträge von Bernd Bender und unseren Gäst:innen übertragen. Akazienzendo ist eine Berliner Sangha mit einer internationalen Community. Wir sind ein gemeinnütziger Verein und mit dem San Francisco Zen Center assoziiert.Akazienzendo versteht sich als ein Ort der Stille. Wo wir die Menschlichkeit, die wir alle teilen und die uns im Innersten verbindet, erfahren können. In ein paar Wochen ist es soweit, dann wird der erste Vortrag online gehen. Abonniert uns jetzt schon, bleibt dran, wir freuen uns auf euch!